Yôga
Bezeichnet jede Methodologie, die auf strikt praktischem Wege zum Samádhi führt. (DeRose)
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Kaum eine andere bekannte Definition ist so kompakt und umfassend. Und da sie für alle authentischen Yôga-Formen gilt, hat sie sich zu einer der weltweit anerkanntesten Begriffsbestimmungen entwickelt. Sie bezieht sich direkt auf die Lehre Pátañjalis, der das Erlangen des Samádhi als ultimatives Ziel der Yôgapraktik beschreibt.
Auf „strikt praktischem Wege“ bedeutet dabei, dass die Zielsetzung durch die praktische Anwendung bestimmter Yôga-Techniken erreicht wird. Welche Techniken dabei genau zum Einsatz kommen und in welcher Weise sie kombiniert werden hängt dabei von der jeweiligen Yôga-Art ab.
Samadhi ist der Zustand von Hyperbewusstsein und Selbsterkenntnis, der nur durch Yôga erlangt werden kann. Samádhi geht noch weiter als Meditation.
Um diesen erweiterten Bewusstseinszustand zu erreichen bedarf es vieler Jahre disziplinierter Übungspraxis unter Anleitung eines gut ausgebildeten Lehrers, der die Entwicklung des Schülers begleitet und diesen seinem persönlichen Tempo angemessen durch eine Reihe physischer, emotionaler und mentaler Metamorphosen führt.
SwáSthya Yôga zeichnet sich durch seine besonders vollständige und harmonische Praktik aus. Der komplette Übungsablauf umfasst acht unterschiedliche Kategorien von Techniken: Mudrá, Pújá, Mantra, Pránáyáma, Kriyá, Ásana, Yôganidrá, Samyama. Jede einzelne davon ist hochwirksam und in ihrer Kombination entfalten sie sich zu einem einmaligen Instrument zur Vervollkommnung unseres physischen, emotionalen und geistigen Potenzials.
Die erste Etappe sorgt für eine Stärkung der Gesundheit und mehr Vitalität, um das Individuum auf die enormen biologischen Veränderungen vorzubereiten, die mit dem Evolutionsaufschwung in der Endphase verbunden sind.
Mehr Gesundheit und ein Plus an Vitalität, verbesserter Muskeltonus und mehr Flexibilität sind also keineswegs das Ziel der Yôgapraktik, sondern lediglich positive Nebeneffekte, die sich sehr schnell und nachhaltig auf die Lebensqualität des Anfängers auswirken.
Mehr Energie, verbesserte Sauerstoffversorgung des Körpers durch aktiveres Atmen und die Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit wirken sich unweigerlich auch positiv auf die Leistungen in Beruf, Studium, Sport und Kreativität aus.
All diese Effekte stellen sich bereits in der Anfangsphase der Yôgapraktik ein. Um jedoch die Energie namens Kundaliní zu erwecken und schließlich den erweiterten Bewusstseinszustand Samádhi zu erreichen, sind viele Jahre mit intensivem Einsatz nötig.
In jedem Fall gilt jedoch: der Weg ist das Ziel!
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